Das eBook erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Damit man es unterwegs lesen und wie ein Buch in Papierform überall mitnehmen kann, kommt es auf das richtige Speichermedium an – den eBook-Reader, auch als Digital Reader bezeichnet. Eine Vielzahl an Digital Readern wird inzwischen angeboten, immer neue Modelle kommen auf den Markt, sie werden immer billiger. Mit einem Digital Reader kann man noch viel mehr als nur eBooks lesen, man kann Zeitungen und Zeitschriften auf den Digital Reader speichern und sogar wissenschaftliche Publikationen. Diese Publikationen werden zumeist im pdf-Format gespeichert, einem relativ neuen und modernen Dateiformat. Als Digital Reader werden nicht nur die Lesegeräte bezeichnet, sondern auch Programme zum Lesen von bestimmten Dateien.
Das pdf-Format ist praktisch, denn es lassen sich Grafiken, Fotos und vieles mehr in diese Dokumente einbringen. Um Dateien im pdf-Format öffnen und lesen zu können, benötigt man ein Programm als Digital Reader, den Adobe Reader. Er steht kostenlos zum Download bereit und kann für alle Windows-Betriebssysteme genutzt werden. Mit der neuen Version 10 des Adobe Reader werden alle PDF-Dokumente standardmäßig geöffnet. Der Adobe Reader wurde eigens für das Lesen von PDF-Dokumenten entwickelt.
Verschiedene Dateien stehen grundsätzlich nur im pdf-Format zur Verfügung. Das pdf-Format bietet viele Vorteile. Die einfache Struktur und Anwendung sind bereits entscheidende Vorteile. Verfügt man über das entsprechende Layout-Programm, muss eine Publikation nicht einmal umgewandelt werden, denn sie kann direkt im pdf-Format gespeichert werden. Ein Vorteil des pdf-Formats liegt darin, dass kein Geld in einen teuren Digital Reader investiert werden muss, denn der kostenlose Adobe Reader ermöglicht nicht nur das Lesen, sondern auch die Kontrolle auf Fehler. Zusammen mit dem Adobe Reader sind pdf-Formate sehr übersichtlich. Die geringere Größe der pdf-Dateien im Vergleich zu den PostScript-Dateien ist ein Vorteil, denn die pdf-Dateien benötigen viel weniger Speicherplatz. Der Leser des Textes einer pdf-Datei sieht den Text im gleichen Format wie der Autor, ganz egal, über welches Betriebssystem er verfügt. Die pdf-Dateien sind also leicht austauschbar, im Gegensatz zu verschiedenen Textdateien, z. B. im .doc Format. Die Inhalte der pdf-Dateien können vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden. Für die pdf-Dateien besteht nur ein geringes Infektionsrisiko. pdf-Dateien sind daher die neue Generation des doc.Formats und werden sich künftig immer weiter durchsetzen.
Die Nachteile von pdf-Dateien liegen in der eingeschränkten Möglichkeit zur Nachbearbeitung und in den kostenpflichtigen Erstellprogrammen, im Gegensatz zum kostenlosen Digital Reader.
PDF wird hauptsächlich zur Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten und Dokumentationen genutzt. Teilweise wird es sogar für Fachbücher angewendet. Es ergeben sich ständig neue Anwendungsgebiete für PDF.